Donnerstag, 14. Mai 2009

ESA: Weltraumteleskop ins All geschickt!


"Alles war irgendwann Zukunft"
Wie die Kollegen von spiegel.de berichteten, ist gestern ein neues Weltraumteleskop, die "Herschel" und eine Sonde ins All geschickt worden. Das Weltraumteleskop wurde nach dem Infrarotstrahlen-Entdecker Friedrich Wilhelm Herschel benannt und soll nun die Entstehung von Galaxien im Weltraum beobachten.
Die Sonde "Plank" wird zudem die kosmische Hintergrundstrahlung messen, womit man Rückschlüsse über die Entstehung des Urknalls ziehen kann.
Zugleich stellte die Weltraumorganisation ESA mit dem Abschuss einer Ariane 5 Trägerrakte 2 Rekorde auf:
Zum ersten Mal in der Raumfahrt-Geschichte wurde gleichzeitig eine Sonde und ein Telekop ins All geschossen.
Und zum Zweiten ist die "Herschel" mit dem 3,5 m großen Hauptspiegel nun das größte Weltraumteleskop in den Weiten des Weltraums und löst somit die von der NASA gebaute "Hubble" ab.
Lustiger Weise tauchte im Internet 2 Stunden nach der Verkündigung des erfolgreichen starts der "Herschel" die Meldung auf, dass an der "Hubble" eine modernisiert Kamera angebracht wurde.

Jedoch ist abschließend zu sagen, dass das neue Weltraumteleskop noch gar keine "voll-funktionsfähige" Software für die Kamera aufgespielt bekommen hat. Das scheint doch eher eine Art "Gut-Glück" Projekt gewesen zu sein.
Die ESA hat es innerhalb von 20 Entwicklungsjahren versäumt, eine passende Software zu entwickeln
Die ESA entschuldigte sich bereits für diesen Missstand mit der Aussage: "Wir mussten feststellen; dass sich einige Programmierer lieber mit Computerspielen wie Lego Star Wars befassten, anstatt die Entwicklung einer Software voranzutreiben."
Die ESA Profi-Gamer zählen derweil zu den unschlagbarsten Kämpfern im virtuellen Lego-Universum.

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